vorherige Seite 16 ◊ ◊ nächste Seite 18

Impressum // Links // Inhaltsverzeichnis






nächste Seite 18
Die rohstoffreichen Entwicklungsländer z.B. in Südamerika und Afrika bekommen die Chance, am globalen Wirtschaftswachstum teilzuhaben, ebenso wie die energiereichen Länder im Nahen Osten oder in Zentralasien, wenn ein fairer Handel und gerechte Wirtschaftsbeziehungen zustande kommen, auch ohne die Vereinigten Staaten.
Vor allem ist es aber auch ein politisches Problem und nicht nur eine Frage des „freien Marktes“. In den vorhandenen Institutionen, wie UNO, WTO, IWF oder Weltbank, wird sich die Möglichkeit bieten, diese Entwicklung gemeinsam zu gestalten, wenn sich die Kräfteverhältnisse innerhalb dieser Institutionen weiter wie bisher verschieben und deren Strukturen weiter demokratisiert und vom Ballast des Neoliberalismus befreit werden.


Die Konzerne wandern aus und schaffen Millionen Arbeitsplätze in Niedriglohnländern


Der Kapital- und Technologietransfer in die Schwellen- und Entwicklungsländer wird weitergehen.


Die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) berichtet in ihrem „World Investment Report 2005“, dass das internationale, mobile Kapital in den letzten Jahren verstärkt in Niedriglohnländer auswandert und Arbeitsplätze mitnimmt. Seit Jahren drohen in Deutschland große weltweit aufgestellte Konzerne mit Arbeitsplatzabbau, weil Löhne und Lohnnebenkosten einfach „zu hoch“ seien.
Was aber bedeutet denn eigentlich „zu hoch“, fragen sich immer mehr Lohnabhängige angesichts der Tatsache, dass sich trotz jahrelangem Lohnverzicht auf dem Arbeitsmarkt einfach nichts Entscheidendes bewegt und millionenfache Arbeitslosigkeit zum Dauerzustand geworden ist?


- 17 -